papier vs. tastatur oder paperissues

lange zeit gab es für mich nur einen einfachen Kalender, jedes jahr den gleichen, was nicht schlecht war, aber eben auch nicht wirklich produktiv und ergiebig. irgendetwas an vorgedruckten wochen- oder monatsübersichten ist immer nicht so, wie man es gerne hätte und schrenkt einen ein. woher sollen die beim verlag auch wissen, wie bei einem die gewichtung von privaten und beruflichen terminen ist, was man braucht und was eben nicht. meistens sind die zeilen und tabellen dann auch noch so klein, dass kein mensch da noch richtig reinschreiben kann und den überblick behält.

dazu kommt, in gebundenen kalendern hat man die vorgedruckten seiten, man kann nichts vor oder zwischen heften,  die folge dessen, überall schwirren zettel, post it’s und listen umher. was ebenfalls wenig produktiv, geschweige denn kreativ ist.

vom erinnerungen schreiben und terminplanung auf dem smartphone bin ich ganz weit entfernt, da versinkt alles in den untiefen des speichers und wird von mir nur zufällig gefunden, oder wenn ich etwas suche finde ich es nicht. – absolut unproduktiv!

aus diesem grund und weil mich das internet angefixt hat, entschloss ich mich zur hälfte des jahres mir einen ringplaner anzuschaffen. einen websters pages colour crush kalender in personal. dieser hatte fertige einlagen für to do listen, mealplanning, monthly goals und einkaufslisten dazu schöne divider, dashboards usw. und einen datierten jahres- und wochenkalender (1w2p). ich kaufte dazu einen universallocher um auch andere dinge und selbsterstellte einlagen einzuheften und versuchte mein glück.

leider gab es auch hier wieder grenzen in der kreativität, schon bei der anordnung merkt man ziemlich schnell, dass ein monat nunmal nicht immer genau 4 wochen hat die alle mit montag anfangen und viele doppelseiten nicht so zueinander passen, wie man es gerne hätte. die listen und zeilen sind so winzig, dass es sich kaum lohnt etwas einzutragen und einiges habe ich auch nicht verstanden, wie man es nutzen soll.

Datei 08.09.16, 10 59 24.jpeg

also musste etwas anderes her. es gibt auf dem markt unenedlich viele möglichkeiten durch die man sich ersteinmal durchwühlen muss. hier in deutschland ist das ganze auch noch längst nicht so groß wie jetzt in den usa oder uk. ich suchte mich also durch das internet. allein wenn man den begriff filofax bei google oder youtube eingibt wird man überrollt von schön dekorierten planern egal ob original filofax, happyplaner, erin condren oder heidi swapp. keine frage: ich finde sie alle wunderschön und jeder hat seine berechtigung aber das ganze ist mir doch häufig zu überdekoriert und alles mit stickern zu überkleben wie im fall erin condren halte ich nicht für sinvoll.

einlagen selber drucken, schneiden und lochen habe ich natürlich auch versucht – failed! zu langwierig, nervig, aufwändig und papierverschwendung.

über lange wege kam ich so zum bulletjournaling. das bullet journal im original kommt von Ryder Carroll aus NY. mir gefiel auf anhieb der schlichte stil und die individualität. ich holte mir anregungen auf verschiedenen blogs und auf youtube wie ich es personalisieren kann und wie es im alltag für mich umzusetzen ist. auch hier gibt es natürlich die variante das bullet journal als kalender zu nutzen mit seinem future log, weekly log und daily log aber das werde ich vorerst nicht machen.doppelte buchführung, aber vielleicht später mal. dafür nutze ich weiterhin meinen websters pages. das bulletjournal ist zum listen schreiben, für notizen, doodling und was eben anfällt. das was ich vorher auf kleinen zetteln überall verstreut hatte kommt so zusammen. ich habe meinen eigenen key entwickelt, der mir zeigt was ich angefangen oder beendet habe da der originale für mich nicht passend war und ich diesen übersichtlicher finde.

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das geniale am BulletJournal ist, jeder kann es sich so zusammenstellen wie er es braucht und man kann jederzeit ein neues layout ausprobieren oder zum original zurück gehen. ich finde es macht einen produktiver und organisierter und man hat alles in einer hand. ich nutze das leuchtturm1917 in A5 dotted, aber letztendlich geht jedes notizbuch und egal ob kariert, liniert oder blanko. jeder wie er will.

zudem gibt es neben der offiziellen seite, viele tolle blogs die einen inspieren können hier ein auszug meiner liebsten:

bohoberry
jasminar von teaandtwigs
alexandraplans
RachelEl

unbedingt mal anschauen! ich hoffe ich konnte dich auf ideen bringen und inspirieren. #einfachmachen

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